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                 BIOLOGIE

Inhalt: Die Zelle 7.Klasse dazu auch: Pantoffeltierchen, Amöbe (Bald mehr)

Die Amöbe

 

Eine Amöbe ist ein einzelliges Lebewesen, das als tierischer Organismus definiert wird. Es besteht aus einer dünnen Membran, welche die Amöbe von der Außenwelt abgrenzt, einer Ekto- und Endoplasmamasse, die halbflüssig, gelartig ist und einem Zellkern. Es lebt in Pfützen, auf Wasserpflanzen in Tümpeln und Seen, in feuchten Böden oder als Parasit in Tieren.
Eine Amöbe ernährt sich von kleineren Lebewesen, Bakterien o.ä.... Sie nimmt ihre Nahrung auf, indem sie die Beutezelle mit ihren Scheinfüßchen (Pseudopodien, die ihr auch zur Fortbewegung dienen) einschließt und eine Vakuole um ihre Beute bildet (Endocytose). Nun können Verdauungsenzyme zu der Nahrung gelangen. Diese ziehen alle brauchbaren Stoffe heraus. Dann werden alle unverdaulichen Reste durch Exocytose ausgeschieden. Endo- und Exocytose können überall, an jedem Ort der Zelloberfläche stattfinden.
Durch Diffusion erhält die Amöbe auch noch wichtige Salze. Sollte z.B. die Pfütze, in der die Amöbe lebt, einmal austrocknen, kann die Amöbe sich in eine kleine, hartschalige Kapsel verwandeln, und so überleben, bis sie wieder mit Wasser in Kontakt kommt.
Vermehren kann sich eine Amöbe durch Vergrößerung und anschließende Teilung in zwei gleichgroße Tochterzellen.

Das Pantoffeltierchen


aus dtv-Atlas zur Biologie, Band 1
Ci  Cilien
Cs  Cilienschopf
Mf  Mundfeld
Zm  Zellmund
Sf  Schlundfaden
Ev  Eingangsvakuole
Nv  Nahrungsvakuole
Za  Zellafter
kV  kontraktile Vakuole
Am  Ampulle
Es  Einspritzkanal
Tc  Trichocysten
Ma  Makrokern
Mi  Mikrokern
Das Pantoffeltierchen ist ein einzelliges Lebewesen. Es ist weltweit in Süßgewässern zu finden. Es ist von einer Zellmembran und vielen kleinen Härchen, den Cilien, umgeben. Es hat zwei Zellkerne, der große ist überlebenswichtig, der kleine dient der Fortpflanzung.
Das Pantoffeltierchen entwickelte sich im Gegensatz zu der Amöbe stärker, denn vor der Zellteilung bilden zwei Pantoffeltierchen eine Plasmabrücke, über die sie die Hälfte ihres Zellkerns jeweils austauschen (Sexualpili). Dies vermindert die Chance vom Auftreten genetischer Defekte, weil der Defekt von der genetischen Information des anderen Tierchen überlagert wird. (siehe Konjugation) Es ist, im Gegensatz zu der Amöbe, völlig unbeweglich in der Form. Auch kann es nicht an jeder beliebigen Stelle seiner "Membranhaut" Nahrung aufnehmen und ausscheiden. Außerdem hat es noch eine pulsierende Vakuole, die für den "Wasserhaushalt" des Pantoffeltierchens sorgt.
Das Pantoffeltierchen nimmt durch den Zellmund anorganische und organische Stoffe auf. Seine Nahrung sind hauptsächlich Bakterien. Diese werden von den Härchen des Mundfeldes in den Zellmund gespült, von wo sie dann zur Verdauung durch das Pantoffeltierchen wandern, um dann beim Zellafter wieder ausgeschieden zu werden.
Mit Hilfe der Wimpern, die sich im Gleichschlag bewegen, bewegt es sich in spiralförmiger Bewegung durch das Wasser, und kann Hindernisse erkennen und ihnen ausweichen. Außerdem hat es einen "chemischen" Sinn, mit dem es Nährstoffe und Beute geruchsähnlich wahrnehmen kann.

Der Chloroplast

Die Chloroplasten sind die Organellen der Photosynthese. Sie stammen von Bakterien ab und besitzen ihre eigene Erbinformation (DNA). Sie haben zwei Membransysteme:

  1. eine äußere Membranhülle, die von einer Vakuole stammt.

  2. eine innere Membran, die stark gefaltet ist und in Form von Granastapeln das Chlorophyll und weitere, für die Photosynthese benötigte Stoffe enthält (Proteine, Farbstoffe).

 

Nettogleichung der Photosynthese:
Kohlenstoffdioxid + Wasser → Traubenzucker + Sauerstoff+Wasser

Aufbau einer Zelle

Die Zellwand ist im Vergleich zur übrigen Struktur der Zelle derb und grob und stellt somit die stabile äußere Hülle der Zelle da. Sie besteht aus Cellulose, die vom Cytoplasma ausgeschieden wird. Durch kleine Öffnungen, die sogenannten „Tüpfel“ kann ein Austausch mit dem gesamten Organismus stattfinden.
Die Zellwände eines jungen Organismus sind sehr beweglich und flexibel. Mit dem Alter verfestigt sie sich. Die Vakuole wächst mit der Zelle und besitzt die Funktion Stoffwechselprodukte zu lagern und Nährstoffe zwischen zu lagern.
Die Plastiden besitzen eine Stoffwechselfunktion und sind primär für die Farbgebung der Pflanze zuständig. Eine Gruppe der Plastiden, die Chlorplasten, enthalten Chlorophyll, dass fotosynthetisch aktiv ist. Die Chloroplasten benötigen Sonne, weil sie sonst absterben, da kein Stoffwechsel mehr möglich ist. Die Pflanze wird bei diesem Prozess gelb, da sich die Chloroplasten zu Leukoplasten umwandeln. Durch den Vorgang der Fotosynthese kann die Pflanze aus Organischem organische Stoffe aufbauen.

 



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